Weitreichende Berufchancen:
vielfältig, flexibel, nach oben offen
Es gibt viele Wege, die Sie wählen können, wenn Sie sich für einen Beruf im Pflegebereich entscheiden. Das gilt sowohl für die Tätigkeitsschwerpunkte, wie für Art und Zeitpunkt des Einstiegs und für die weitere Karriereentwicklung.
Einstieg
Erste Erfahrungen
durch Praktikum, Freies Soziales Jahr, Zivildienst oder
Ausbildung
Zur/m Fachpflegehelfer/in Kranken- oder Altenpflege, Operationstechnische/r Assistent/in
Ausbildung
zum / zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Kein Mindestalter, Voraussetzungen:
Realschulabschluss / eine gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung / Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allg. Schulbildung / Hauptschulabschluss mit mindestens zweijähriger abgeschlossener Berufsausbildung / Ausbildung als Krankenpflegehelfer
Ausbildungszeitraum:
3 Jahre, Abschluss: staatliche Prüfung
Weiterführendende Ausbildungsmöglichkeiten, Fachweiterbildungen
z. B. in den Bereichen Intensivpflege, Dialyse, Chirurgie, Onkologie, Anästhesie, Schmerztherapie, Psychiatrie oder
Weiterqualifizierungsmöglichkeiten durch Studiengänge:
Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik, Pflegemanagement/Pflegewirtschaft, Katastrophen- management
Mögliche Arbeitsplätze mit der akademischen Qualifizierung:
Krankenhäuser, Altenheime, Pflegeforschungseinrichtungen, Ausbildungseinrichtungen
Fortbildungsmöglichkeiten
zur individuellen
Weiter-
entwicklung
Fortbildungen zum/zur:
Stomatherapeuten/in,
Wundmanager/in,
Aromatherapeuten/in, Casemanager/in,
Überleitungspfleger/in, Praxisanleiter/in,
Hygienefachkraft,
Qualitätsbeauftragte/r,
Beauftragte/r für das Medizin-
Produkte-Gesetz
Beispiele, Wege, persönliche Entwicklungsgeschichten
Michaela: Durch Mentoring Perspektiven erkannt
Michaela Führmann (21) war Pflegehelferin im BRK Kreisaltenheim in Garatshausen. Der eingeschlagene Berufsweg ist genau der Weg, auf dem sie auch ihre weitere berufliche Zukunft fortsetzen möchte. Inzwischen ist sie im ersten Ausbildungsjahr der 3-jährigen Ausbildung zur Altenpflegerin und beweist mit ihren hervorragenden Noten, dass sie die für sie richtige Richtung eingeschlagen hat.
„In meiner Arbeit als Pflegehelferin habe ich gemerkt, dass ich gut mit Menschen umgehen kann. Eigentlich wollte ich ja eine Ausbildung als Krankenschwester machen, aber über das „Mentoring“ von Zukunft Pflege ist mir klar geworden, wie viel mir die Arbeit mit den SeniorInnen bedeutet. Ich mag es, wenn man bei dem, was man macht, gleich die Reaktion, den Erfolg, spüren kann. In diesem Beruf ist das so und ich erhalte direkt von den Menschen viel Lob und Anerkennung.“
Michaela Führmann
Gesa: Flexibilität ermöglicht Wiedereinstieg
Gesa Mayer (30) ist examinierte Krankenschwester, die sich nach dem Mutterschaftsurlaub gerne wieder aktiv in ihren Beruf einbringen möchte. Gar nicht so einfach in einer Berufswelt, die in erster Linie auf Vollzeit-Arbeitskräfte ausgerichtet ist. Frau Mayer suchte den Kontakt zur Ambulanten Krankenpflege Tutzing e.V., wo Geschäftsführer Armin Heil vorlebt, was der Initiativkreis sich auf die Fahne geschrieben hat: Frau Mayer den Wiedereinstieg zu ihrem und zum Vorteil von Patienten zu ermöglichen - über das Netz der Initiativkreis-Mitglieder. Mittlerweile ist Frau Mayer wieder als Krankenschwester, im Benedictus Krankenhaus in Tutzing tätig. Ein individuell vereinbartes festes Stundenkontingent ermöglicht es, personelle Lücken in der Klinikarbeit zu füllen und zu gewährleisten, dass Frau Mayer bei Berufstätigkeit gleichzeitig Raum und Zeit als Mutter bleiben.
„Ich habe meinen Beruf immer geliebt. Aber natürlich liebe ich auch mein Kind. Dass ich nun einen Weg gefunden habe, beides Miteinander vereinen zu können – Berufstätigkeit und Mutterschaft, entspricht ganz genau meinem Lebenswunsch.“
Gesa Mayer
Christine: Dem familiären Beispiel gern gefolgt
Schon seit ihrer Kindheit gehört der Pflegeberuf zu Christines Alltag: Ihre Mutter arbeitet als Krankenschwester und hat ihr täglich vorgelebt, was es bedeutet, für andere da zu sein, sich für ihre Gesundheit und Bedürfnisse einzusetzen. So geprägt machte Christine mit 15 ein Praktikum in der Pflege und sah sich darin bestätigt, dass diese Berufswelt zu ihr passt und auch sie sich hier in Zukunft einbringen möchte. Inzwischen hat Christine ihre Ausbildung begonnen und ist Krankenpflegeschülerin.
„Ich fand immer gut, was meine Mutter im Krankenhaus leistet. Durch sie und in meinem Praktikum habe ich erfahren, dass Pflege ein Prozess des Gebens und Nehmens ist. Dabei bekommt man von den Patienten ein hohes Maß an Menschlichkeit und Dankbarkeit zurück. Das berührt mich – und ich möchte nur in einem Beruf arbeiten, der mich berührt und mir nicht gleichgültig ist.“
Christine Ruf


„In meiner Arbeit als Pflegehelferin habe ich gemerkt, dass ich gut mit Menschen umgehen kann. Eigentlich wollte ich ja eine Ausbildung als Krankenschwester machen, aber über das „Mentoring“ von Zukunft Pflege ist mir klar geworden, wie viel mir die Arbeit mit den SeniorInnen bedeutet. Ich mag es, wenn man bei dem, was man macht, gleich die Reaktion, den Erfolg, spüren kann. In diesem Beruf ist das so und ich erhalte direkt von den Menschen viel Lob und Anerkennung.“
„Ich habe meinen Beruf immer geliebt. Aber natürlich liebe ich auch mein Kind. Dass ich nun einen Weg gefunden habe, beides Miteinander vereinen zu können – Berufstätigkeit und Mutterschaft, entspricht ganz genau meinem Lebenswunsch.“
„Ich fand immer gut, was meine Mutter im Krankenhaus leistet. Durch sie und in meinem Praktikum habe ich erfahren, dass Pflege ein Prozess des Gebens und Nehmens ist. Dabei bekommt man von den Patienten ein hohes Maß an Menschlichkeit und Dankbarkeit zurück. Das berührt mich – und ich möchte nur in einem Beruf arbeiten, der mich berührt und mir nicht gleichgültig ist.“